Sicheres Surfen im Internet


#1

Im Forum des Bündnis Privatsphäre Leipzig e. V. wollen wir dir die Möglichkeit geben, zu unseren Cryptoparties Fragen zu stellen und Erfahrungen auszutauschen.

Deine Fragen, dein Kommentare, dein Hinweis oder deine Anmerkungen, scheint nicht zu den bestehnden Threads bzw. Themen zu passen?

Kein Problem? Hier ist der richtige Platz für alles was sich nicht in die bisherigen Themen einordnen lässt.

Wir freuen uns auf deine Mitarbeit. Bitte behalte unsere Netiquette und unsere Nutzungsbedinungen im Sinn.

Vielen Dank.


#2

Hallo,

ich wollte mal eine Frage in den Raum werfen und gern andere Meinungen darüber erfahren.

Als einen einfachen Tipp, sich dem alltäglichen Tracking beim Surfen zu entziehen, wird der Wechsel von kostenlosen Diensten großer Unternehmen (Google, Microsoft, Facebook) hin zu transparenteren/lokalen/privatsphärefreundlichen/kostenpflichtigen? empfohlen. Während das beim Hosting von Mails, Kalender, usw. noch einigermaßen bequem geht, ist für nicht wenige bei einem anderen Thema Schluss: Die Internetsuche.

Meine Frage(n):
- Inwiefern gibt es auch auf diesem Feld schwarze Schafe? (Ich schätze statt Google nicht gerade Bing oder Yahoo zu nutzen, sollte einleuchtend sein - aber was genau sind hier vielleicht sinnvolle Kriterien?)
- Während man sich Privatsphäre meist mit Geld statt Daten erkaufen kann (bspw. Mailanbieter für 1€/Monat), ist wohl kaum jemand bereit, für alltägliche Suche Geld zu bezahlen. Wie kann man sich vorstellen, dass Institutionen bei Suchen überhaupt nachhaltig die Privatsphäre achten können?

Ich wollte dies einmal zur Diskussion stellen, vielleicht haben sich ja auch schon andere ähnliches gefragt. Konkreter Anlass war, dass von meiner umweltbewussten besseren Hälfte der Hinweis auf ecosia.org kam. Dieser Anbieter wirbt damit, Werbeeinahmen in Aufforstungsprojekte rund um den Globus zu stecken. Gehen solche Aktionen überhaupt bei gleichzeitigem Schutz der Privatsphäre?

Vielen Dank
Fabian